Historisches Gasteinertal

Wissenswerte Besonderheiten einer weltberühmten Urlaubsregion

Majestätische Gipfel, die im Winter von einem weißen Mantel liebevoll bedeckt werden. Die scheinbar spürbare Wirkung des allgegenwärtigen Thermalwassers. Unbeschreibliche Ausblicke in luftigen Höhen – dem Himmel so nah.

Was genau seit Jahrtausenden Menschen aus der ganzen Welt in das Gasteinertal zieht? Es gibt wahrscheinlich keine generelle Antwort. Sicher ist nur, dass unzählige Leute die spürbare Magie der Symbiose aus Gesundheit, Wohlfühlen und der wunderschönen Bergwelt suchen. Und finden!

Vor über 2000 Jahren siedelten im Gasteinertal schon die Römer. Bekannt für die Liebe zum (Thermal)wasser, schätzten die Menschen schon damals die heilende Wirkung der warmen Quellen.

Auch die Kelten fühlten sich im Tauerntal sichtlich wohl und betrieben Goldbergbau – mit den Funden zog über die Jahrhunderte der ersehnte Wohlstand ins Tal ein.

Im Jahr 1203 wird der Name „Gastein“ erst mal urkundlich erwähnt – den ersten Höhepunkt der Beliebtheit der Heilquellen feiern die Bewohner im 16. Jahrhundert.

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Darauf folgen sehr schwere Jahre für die Gasteiner – Naturkatstrophen und die Pest lassen den Bergbau und die Weiterentwicklung des Heilbades fast erlöschen.

Erst unter dem Habsburger Erzherzog Ferdinand III. begannen die Zeiten wieder besser zu werden. Seine Bestrebungen, das Bad wieder aufzubauen, wurden auch vom späteren Franz I. gefördert und so wurde am Beginn des 20. Jahrhunderts die Tauernbahn errichtet – der Kurort war nun für Gäste leichter erreichbar.

Der Aufschwung nahm seinen Lauf und so zählte Gastein zu Bismarcks Zeiten als „Bad der Diplomaten“. Die Liebe zum einzigartigen Gasteinertal zog berühmte Gäste wie Kaiser Franz Josef I und Kaiserin Sissi, Fürst Bismarck, Schubert, Schopenhauer und viele weitere immer wieder in den Bann.

Doch auch diese Glanzzeiten wandelten sich aufgrund von Unruhen und Kriegen im 20. Jahrhundert und so wurde im Winter 1945/46 der Skilift auf den Graukogel errichtet. Gastein konnte ab nun – neben dem Thermalwasser – auf ein weiteres Steckenpferd setzen. Und Erfolg krönte den Mut zu Neuem!

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Noch heute erinnern zahlreiche Sehenswürdigkeiten im Gasteinertal an seine Geschichte – um nur ein paar zu nennen:
•    Entrische Kirche – diente als Ort von geheimen Versammlungen der Protestanten in der Zeit der Verfolgung
•    Burg Klammstein und die Kirche „Zu unserer Lieben Frau“ – gehören zu den schönsten gotischen Denkmälern im Salzburgerland
•    Nikolauskirche – das älteste Baudenkmal im Gasteiner Tal

Gastein einer der schönsten Orte auf der Erde mit einer bewegenden Geschichte, der seit Jahrtausenden Menschen aus der ganzen Welt begrüßt, die auf der Suche nach Gesundheit und Vitalität sind. Lassen Sie sich von uns eine Welt zeigen, die Kaiser und Könige seit jeher verzaubert!

©gastein.com, zum Stern

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