Silvesterbräuche aus der ganzen Welt

Wissenswertes aus dem STERN

Der Jahreswechsel – für viele Menschen Anlass, den 31. Dezember im Urlaub zu verbringen. In Gastein heißt das: perfekte Pisten, Schneedecken, die vom Mond und dem Feuerwerk zum Glitzern gebracht werden und glasklare Bergluft. Im STERN heißt das: kulinarische Genüsse, entspannte Stunden im Wellnessbereich und unvergessliche Stunden mit den liebsten.

Stimmungsvolles buntes Feuerwerk auf Schwarz, mit Textfreiraum

Und wie sieht das in anderen Ländern aus?*

Erfrischung bei den Nachbarn
Beim Silvesterschwimmen im Achensee stürzen sich die Teilnehmer um die Mittagszeit in die eiskalten Fluten. Wer zuerst am 25 Meter entfernten Eisberg die Glocke läutet und die Strecke zurück am schnellsten überwindet, gewinnt.

Kurze Röcke und feuchte Kehlen in Schottland
An „Hogmanay“ ziehen junge Männer kurz nach Mitternacht im Kilt – mit Whisky, Rosinenbrot und einem Stück Kohle – durch die Straßen und klingeln an den Haustüren. Die Männer werden dann natürlich auch eingelassen – sie stehen für Glück im kommenden Jahr. Gegessen werden an dem Abend typische Delikatessen wie das „Haggis“ – begleitet von köstlichem Whisky – dem Nationalgetränk der Schotten.

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Kleine Wünsche in Spanien
Auf der Iberischen Halbinsel naschen die Einwohner an Silvester! Zu jedem mitternächtlichen Glockenschlag wird eine Weintraube gegessen – dazu darf man sich etwas wünschen. Die letzte der 12 Trauben muss aber zum letzten Gong geschluckt sein!

Wilde Nächte in Italien
Währenddessen legen sich Paare in Italien goldene Ringe ins Glas – nach altem italienischen Brauch sollen diese für Glück im nächsten Jahr sorgen. Außerdem wird gemunkelt, dass die Italienerinnen an „Vigilia di Capodanno“ rote Unterwäsche tragen – auch das verheißt GLÜCK für die kommenden Monate.

REICHhaltiges Brot in Griechenland
Die Griechen backen an Silvester das sogenannte „Basiliusbrot“, das durch Gewürze wie Anis, Vanille, Mandeln und Orangen bei der gesamten Familie sehr beliebt ist. Die Köchin bäckt eine Münze ein – wer beim gemeinsamen Verzehr draufbeißt, der kann im kommenden Jahr mit besonders viel Glück rechnen.

Argentinische Altlasten
…genau von denen möchten sich die Argentinier befreien. In dem südamerikanischen Staat ist es Tradition, alle alten Unterlagen und Papiere, auf die im nächsten Jahr verzichtet werden kann, zu vernichten. Die „Altlasten“ werden zerschnipselt und aus den Fenstern geworfen – und so kann es sein, dass es zu Silvester bei sommerlichen Temperaturen schneit.

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Weiße Weise in Brasilien

In Brasilien kleiden sich die Damen WEISS – die Lieblingsfarbe der Meeresgöttin Yemanjà – und pilgern um Mitternacht zum Meer – um Blumen ins Wasser zu werfen. Anschließend werden im Sand Kerzen angezündet. Rote für die Liebe, weiße für den Frieden und gelbe für den Geldsegen. Wie die Italienerinnern tragen sie auch eine besondere Unterwäsche – rot in der Hoffnung auf die große Liebe oder weiß für ein harmonisches Leben.

Fans von Feuerwerkkörpern werden in Chile enttäuscht – der Verkauf von Raketen und Böllern an Privatpersonen ist dort nämlich verboten. Als Entschädigung gibt es in Valparaìso das größte Feuerwerk Südamerikas.

Auf der ganzen Welt wird der Jahreswechsel ausgelassen gefeiert – so auch bei uns im STERN! Ein köstliches Silvestermenü, gute Gespräche, eine gemütliche Atmosphäre und Entspannung für die ganze Familie lassen das neue Jahr gebührend starten.

Wir wünschen Ihnen – egal wo auf der Welt Sie Silvester feiern – von Herzen ALLES ALLES GUTE und ein GLÜCKLICHES 2016!

Irene Walters & Florian Noppinger

*)Informationen: http://kurier.at/lebensart/reise/verrueckte-silvesterbraeuche-aus-aller-welt/1.916.924/slideshow

©fotolia, zum Stern

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